Anlaufstelle schaffen

Aus Verwertung Geist
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Die grundlegende Maßnahme stellt sicher die Benennung einer Person oder Arbeitsstelle dar, die sich dieser Aufgabe schwerpunktmäßig widmet. Ob die Auslotung von Verwertungspotenzialen einem Mitarbeiter hauptverantwortlich zufällt, oder diese Aufgabe eine bereits existierende Instanz zusätzlich übernimmt, hängt von institutsspezifischen Faktoren ab (z.B. Größe des Instituts, Stellenwert des Themas, organisatorische Rahmenbedingungen, Finanzen, Forschungsplan) und muss individuell entschieden werden. Erfahrungsgemäß wird Verwertung u.a. dadurch gehemmt, dass viele interne Ideen und externe Anfragen nicht über erkennbare und effektive Strukturen adressiert werden können und allzu häufig aufgrund ungeklärter Zuständigkeiten in der Institutshierarchie unberücksichtigt bleiben. Ist die Rolle des Verwerters im Haus vergeben, ist es wichtig, ihre Existenz und Funktion sowohl den Mitarbeitern eines Instituts als auch den entscheidenden Schnittstellen nach außen zu kommunizieren. Schaffen sie also klare Zuständigkeiten und Kommunikationswege, etablieren sie einfache, flexible und modulare Arbeitsprozesse.